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Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW begrüßt als neues Fördermitglied: Swiss Life Deutschland

Swiss Life Deutschland unterstützt mit ihrer Fördermitgliedschaft seit dem 01.07.2017 die Arbeit des Bundesverbandes Finanzdienstleistung AfW.
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Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW begrüßt als neues Fördermitglied: Swiss Life Deutschland

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19.04.2010 – AfW: Verbraucherzentralen im Finanztest durchgefallen!

Gemeinsam mit der Finanz-Fachzeitschrift procontra testete der
AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. die Beratungsqualität
der Verbraucherzentralen am Telefon. Das Ergebnis war
in Teilen verheerend, wie einem ausführlichen Artikel in der
aktuellen Ausgabe der Zeitschrift procontra zu entnehmen ist.

Getestet wurden kostenpflichtige Hotlines der Verbraucherzentralen
der einzelnen Bundesländer zu den Themen Altersvorsorge und
Versicherungen. Im Test rief jeweils ein zuvor klar entwickelter
Musterkunde an, welcher Bedarf für eine Beratung zu einem
Anlagebetrag von 10.000 Euro zeigt.

Positiv zu vermerken war, dass bei der überwiegenden Zahl der
Hotlines von einer telefonischen Beratung Abstand genommen und
auf die Möglichkeit von persönlicher Beratung vor Ort hingewiesen
wurde. Welchen Sinn dann die bis zu 2 Euro je Minute teuren Hotlines
machen sollen, erschloss sich jedoch nicht.

Dramatische Fehler leisteten sich die Berater der
Verbraucherzentralen NRW und Berlin. Jeweils wurde gegen die
eigenen Empfehlungen und Checklisten der Verbraucherzentralen für
derartige Gespräche verstoßen. Die Gespräche endeten mit den
Empfehlungen, sich einen eigenen Aktienfonds zusammen zu stellen
bzw. bei einer konkret genannten Bank das Geld für 3 Jahre fest
anzulegen. Es fehlten klare Fragen zu den konkreten Bedürfnissen
des Kunden und zur Risikoabsicherung.

Norman Wirth, Rechtsanwalt und Geschäftsführender Vorstand des
AfW, zu dem Ergebnis:
„Die Verbraucherzentralen betreiben kostenpflichtige Kapitalanlageund
Versicherungsberatung. Die Verbraucher vertrauen ihnen. Sie
sind in der öffentlichen Wahrnehmung schließlich die Guten. Dann
müssen sie aber endlich auch die Qualitätskriterien einhalten, die sie
selbst anmahnen und welche jeder Versicherungs- und Finanzmakler
bzw. -berater erfüllen muss.

Sie sollten eine Haftpflichtversicherung haben, damit nicht der
Steuerzahler für ihre Fehler eintritt. Sie müssen die Gespräche
dokumentieren und vor allem sollte klargestellt sein, dass nur
qualifizierte Personen dort beraten dürfen!“

Die bei der Verbraucherzentrale NRW erlebte Beratung zu
Einzelaktien ist nach Auffassung des AfW eine erlaubnispflichtige
Finanzdienstleistung im Sinne von Kreditwesengesetz (KWG) und
Wertpapierhandelsgesetz (WphG). Der AfW fordert nachdrücklich
eine ernsthafte Prüfung seitens der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bezug auf das
Beratungsangebot aller Verbraucherzentralen. „Wer unzulässig
Einzeltitelberatung betreibt, begeht eine Straftat gemäß Paragraf 54
KWG. Das Gesetz sieht hier eine Freiheitsstrafe von drei Jahren vor.
Warum für die kostenpflichtige Beratung in den Verbraucherzentralen
eine Ausnahme gelten soll, ist uns nicht ersichtlich.“, so die
Einschätzung von AfW-Vorstand Wirth.

AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V.

Der Berufsverband unabhängiger Finanzdienstleister. Circa 30.000 Versicherungs- und Kapitalanlagevermittler werden durch seine rund 1.800 Mitgliedsunternehmen repräsentiert. Der AfW ist gefragter Gesprächspartner der Politik im gesamten Bereich der Finanzdienstleistung. Sein Engagement ist Garant dafür, dass die Interessen der unabhängigen Finanzdienstleister in Politik, Wirtschaft und Presse wahrgenommen und berücksichtigt werden.