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Neues AfW Fördermitglied Canada Life Assurence Europe plc.

Das neue Fördermitglied Canada Life unterstützt den Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V. seit dem 01. Mai 2017.
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Neues AfW Fördermitglied Canada Life Assurence Europe plc.

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18.04.2012 – Sollen Versicherungs- und Finanzmakler für den Phoenixbetrug zahlen?

AfW: „Nein, absurd!“

Unabhängige Finanzdienstleister – Versicherungsmakler, Anlagevermittler, Finanzmakler –
erlebten und erleben die Regulierung ihres Berufsstandes durch den Gesetzgeber.
Es wurden neue Paragrafen in die Gewerbeordnung hierfür eingefügt – der § 34 d und der § 34 f
GewO. Berufszulassungs- und –ausübungsregeln wurden unter dem Gesichtspunkt des
Verbraucherschutzes eingeführt.

Dies erfordert viele Änderungen im Arbeitsablauf und sorgt zudem auch für höhere Kosten und
mehr Bürokratie. Als wenn das alles nicht schon genug wäre, wird nun teilweise gefordert, dass
alle unabhängigen Finanzdienstleister Zwangsmitglieder in der Entschädigungseinrichtung der
Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) werden sollen. Unter anderem wird diese Forderung vom
Verband unabhängiger Vermögenswalter (VUV) aufgestellt. Aber auch der derzeitige Entwurf für
eine Überarbeitung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) der EU-Kommission
sieht ähnliches vor.

Zur Erinnerung: Die EdW ist seit dem Entschädigungsfall Phoenix Kapitaldienst GmbH im Jahr
2005 quasi selbst pleite. Es gab einen von Kriminellen verursachten Großschaden in Höhe von ca.
500 Mio. Euro, der die EdW nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben in die Insolvenz getrieben
hätte. Die EdW wird nur noch dank Darlehen des Bundes und einem zumindest ursprünglich
verfassungswidrigem Beitragssystem, nach welchem den angeschlossenen Zwangsmitgliedern
fast willkürlich Zusatzbeträge aufgezwungen werden können, künstlich am Leben gehalten.
Nach Ansicht des AfW hat es der Gesetzgeber bisher sehenden Auges versäumt, die EdW
überlebensfähig aber auch gerecht und risikoadäquat einzurichten.

„Der absurden Forderung des VUV, alle Gewerbetreibenden mit einer Zulassung nach § 34 c
GewO – bald nach § 34 f GewO – zwangsweise in das scheintote EdW-System einzahlen zu
lassen, stellt sich der AfW ausdrücklich entgegen. Hierfür gibt es keine sinnvolle Rechtfertigung.“
so der geschäftsführende Vorstand des AfW, Rechtsanwalt Norman Wirth. „Wenn der VUV meint,
dass das Problem mit der chronisch unterfinanzierten Entschädigungseinrichtung nachhaltig gelöst
werden muss und dies durch eine Einbeziehung der 34c-, bald 34f-Berater erfolgen soll, gibt es
hierauf nur eine Antwort: Mit uns nicht! Schritt für Schritt wird den unabhängigen
Finanzdienstleistern durch zusätzliche Regularien und Kosten die Existenzgrundlage entzogen.

Wer ein Interesse daran hat, dass auch in 3, 5 oder 10 Jahren die Verbraucher noch banken- und
versicherungsgesellschaftsunabhängig beraten werden, sollte dringend gegen derartige Pläne und
Forderungen seine Stimme erheben!“

Der AfW fordert zudem grundsätzlich in Frage zu stellen, warum Selbständige und Unternehmen,
die korrekt und verbraucherorientiert für ihre Kunden arbeiten, für die kriminelle Energie Einzelner
einstehen müssen, wie dies bei Phoenix der Fall ist.

AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V.

Der Berufsverband unabhängiger Finanzdienstleister. Circa 30.000 Versicherungs- und Kapitalanlagevermittler werden durch seine rund 1.800 Mitgliedsunternehmen repräsentiert. Der AfW ist gefragter Gesprächspartner der Politik im gesamten Bereich der Finanzdienstleistung. Sein Engagement ist Garant dafür, dass die Interessen der unabhängigen Finanzdienstleister in Politik, Wirtschaft und Presse wahrgenommen und berücksichtigt werden.