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IDD-Verschiebung möglich

Nach Informationen des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW ist eine Verschiebung des finalen Umsetzungstermins von Teilen der IDD möglich.
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IDD-Verschiebung möglich

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23.11.2009 – AfW fordert Ende des Provisionsabgabeverbotes!

Seit 1934 existiert in Deutschland das sogenannte Provisionsabgabeverbot auf Grund einer Anordnung des „Reichsaufsichtsamts für die Privatversicherung“. Danach sind mittelbare und unmittelbare Sondervergütungen an Versicherungsnehmer oder versicherte Personen verboten.

Der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. als mitgliederstärkster Vermittlerverband setzt sich aktiv für eine
Abschaffung dieses überholten Verbotes ein.

Rechtsanwalt Norman Wirth, geschäftsführender Vorstand des AfW hierzu: „Zwar sehen wir den Geltungsbereich des Verbots keinesfalls auf Versicherungsmakler bezogen, sondern ausschließlich auf die Versicherer und den Ausschließlichkeitsvertrieb. Das ist jedoch umstritten, obwohl u. a. das OLG Celle bereits durch Urteil von 1994 im Sinne unserer Auffassung entschieden hat. Um daher hier endgültig Klarheit zu erhalten, sollte die Abschaffung kurzfristig erfolgen.“

Der AfW begrüßt insofern sehr die aktuell durch das Bundeskartellamt geäußerten Bedenken an dem bestehenden Zustand. „Das Verbot muss fallen, da es sich um eine eindeutig wettbewerbsbeschränkende Regelung handelt. Es hindert insbesondere die einheitliche Berufsausübung von Allfinanzvermittlern, da z.B. bei der Fondsvermittlung eine solche Regelung nicht besteht.“ so Wirth weiter.

AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V.

Der Berufsverband unabhängiger Finanzdienstleister. Circa 30.000 Versicherungs- und Kapitalanlagevermittler werden durch seine rund 1.800 Mitgliedsunternehmen repräsentiert. Der AfW ist gefragter Gesprächspartner der Politik im gesamten Bereich der Finanzdienstleistung. Sein Engagement ist Garant dafür, dass die Interessen der unabhängigen Finanzdienstleister in Politik, Wirtschaft und Presse wahrgenommen und berücksichtigt werden.